Mechanismen der Widerstandsfähigkeit von Wäldern
Wälder regulieren wichtige Kohlenstoff- und Wasserkreisläufe des Erdsystems, doch zunehmende Hitze- und Dürreereignisse bedrohen ihre Widerstandsfähigkeit.
Unsere Forschung vertieft das mechanistische Verständnis dafür, wie Bäume und Wälder auf klimatischen Stress reagieren, indem sie Experimente, Waldbeobachtungen und Ökosystemmodellierung über verschiedene Skalen hinweg – von Organen und Bäumen bis hin zu Landschaften – miteinander verbindet. Wir untersuchen artspezifische Stressreaktionen, die Erholung nach Stress sowie Langzeitwirkungen. Durch die Aufdeckung der Mechanismen, die die Stressreaktionen und die Erholung von Bäumen steuern, liefert unsere Forschung die wissenschaftliche Grundlage, die erforderlich ist, um die Auswirkungen des Klimawandels auf Wälder besser vorherzusagen und Strategien zur Förderung widerstandsfähiger Waldökosysteme zu entwickeln. Neben unserer Forschung unterrichten wir Studierende in ökophysiologischen Wissenschaften und geben unser Wissen an Schulen und die Gesellschaft weiter.

Unser erster Waldbeobachtungsstandort wurde mit Dendrometern ausgestattet. Die Sensoren werden Veränderungen des Stammumfangs erfassen, die sowohl Wachstumsprozesse als auch Veränderungen des Wasserhaushalts der Bäume unter wechselnden Umweltbedingungen widerspiegeln. Insgesamt werden wir an drei Standorten in der Umgebung von Garmisch-Partenkirchen Dendrometer installieren. Die drei Standorte repräsentieren unterschiedliche Bodentypen und sind jeweils mit einer eigenen Wetterstation ausgestattet.

Während unseres Retreat haben wir in wunderschöner Umgebung direkt oberhalb des Kochelsees über die zukünftige Forschungsstrategie unseres Teams diskutiert und sind mit ersten Ergebnissen zurückgekommen.

Februar 2026: Franklin hat seine Doktorarbeit mit dem Titel „Untersuchung ökophysiologischer Mechanismen der Stressreaktion und Erholung bei Bäumen in gemäßigten Klimazonen” mit Auszeichnung erfolgreich verteidigt. Herzlichen Glückwunsch!

Waldökosysteme bedecken etwa 30 % der globalen Landfläche und sind entscheidend für die Klimaregulierung, den Wasserkreislauf, die Artenvielfalt, die Holzproduktion sowie das menschliche Wohlbefinden im Allgemeinen.
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Unser Ziel ist es, mit diesem Netzwerk Forschende sowie ihr Wissen zum Thema Baumsterben zusammenzubringen.
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