Mechanismen der Widerstandsfähigkeit von Wäldern

Verknüpfung verschiedener Stressreaktionen von Bäumen
Wälder regulieren wichtige Kohlenstoff- und Wasserkreisläufe des Erdsystems, doch zunehmende Hitze- und Dürreereignisse bedrohen ihre Widerstandsfähigkeit.

Unsere Forschung vertieft das mechanistische Verständnis dafür, wie Bäume und Wälder auf klimatischen Stress reagieren, indem sie Experimente, Waldbeobachtungen und Ökosystemmodellierung über verschiedene Skalen hinweg – von Organen und Bäumen bis hin zu Landschaften – miteinander verbindet. Wir untersuchen artspezifische Stressreaktionen, die Erholung nach Stress sowie Langzeitwirkungen. Durch die Aufdeckung der Mechanismen, die die Stressreaktionen und die Erholung von Bäumen steuern, liefert unsere Forschung die wissenschaftliche Grundlage, die erforderlich ist, um die Auswirkungen des Klimawandels auf Wälder besser vorherzusagen und Strategien zur Förderung widerstandsfähiger Waldökosysteme zu entwickeln. Neben unserer Forschung unterrichten wir Studierende in ökophysiologischen Wissenschaften und geben unser Wissen an Schulen und die Gesellschaft weiter.

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Group members in front of the greenhouse after tidying up

Nadine Rühr beim Aufbau von Experimenten im Gewächshaus am IMK-IFU

IMK-IFU Greenhouse

Proben von Biomasse von Bäumen vor dem Gewächshaus am IMK-IFU

Doktorandin im Gewächshaus am IMK-IFU, die den Chlorophyllgehalt während eines Hitze-Trockenheit-Stressexperiments misst.

Zwei Personen im Labor am IMK-IFU

Verschneite Versuchsbäume vor dem Gewächshaus am IMK-IFU

Selina Schwarz bei der Probenentnahme an Bäumen im Gewächshaus

A person using the PSI PolyPen to measure the spectral reflectance  on a beech leaf

Three persons in the greenhouse at work

Preparing tree needles for further measurement

Greenhouse experiments with dendrometer on a tree


News

Person tying a dendrometer on a tree in a forest, with other person watching.Nadine Rühr, KIT
Installation von Dendrometern

Unser erster Waldbeobachtungsstandort wurde mit Dendrometern ausgestattet. Die Sensoren werden Veränderungen des Stammumfangs erfassen, die sowohl Wachstumsprozesse als auch Veränderungen des Wasserhaushalts der Bäume unter wechselnden Umweltbedingungen widerspiegeln. Insgesamt werden wir an drei Standorten in der Umgebung von Garmisch-Partenkirchen Dendrometer installieren. Die drei Standorte repräsentieren unterschiedliche Bodentypen und sind jeweils mit einer eigenen Wetterstation ausgestattet.

Die Arbeitsgruppe Pflanzen OEkophysiologie steht auf einer Terasse vor einer Fichte, im Hintergrund ist der Kochelsee zu sehen.Nadine Rühr, KIT
Group Retreat 2026 in Kochel

Während unseres Retreat haben wir in wunderschöner Umgebung direkt oberhalb des Kochelsees über die zukünftige Forschungsstrategie unseres Teams diskutiert und sind mit ersten Ergebnissen zurückgekommen.

Group of four adults posing indoors; one wears a festive graduation cap.Nadine Rühr, KIT
Congratulations, Franklin!

Februar 2026: Franklin hat seine Doktorarbeit mit dem Titel „Untersuchung ökophysiologischer Mechanismen der Stressreaktion und Erholung bei Bäumen in gemäßigten Klimazonen” mit Auszeichnung erfolgreich verteidigt. Herzlichen Glückwunsch!

 

Kooperationen

Trees in the foothills of the Alps Gabi Zachmann, KIT
Wälder in einer wärmeren Welt

Waldökosysteme bedecken etwa 30 % der globalen Landfläche und sind entscheidend für die Klimaregulierung, den Wasserkreislauf, die Artenvielfalt, die Holzproduktion sowie das menschliche Wohlbefinden im Allgemeinen.

Woran wir forschen - leicht erklärt
Measuring instruments on a meadow in the foothills of the Alps Markus Breig, KIT
Institut für Geographie und Geoökologie (IFGG)
Aerial view of healthy and damaged conifers
International Tree Mortality Network

Unser Ziel ist es, mit diesem Netzwerk Forschende sowie ihr Wissen zum Thema Baumsterben zusammenzubringen.

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